Anja Winter – die Organisatorin

December 15, 2020
SHAPE:

Als Ehefrau von Sascha und Mutter seines Sohnes bin ich seit Jahren näher dran an seiner Automacke als mir vorher klar war. Mitgefangen, Mitgehangen heißt es ja. Deshalb steige ich jetzt nach meinem Mutterschutz auch bei den Petrolheads ein, um meinem Mann den Rücken frei zu halten, da er ja auch noch ein paar andere Dinge beruflich zu tun hat. Ich kümmere mich um Euch, liebe Kunden und künftige Petrolheads. Eure Anfragen landen meistens auf meinem Tisch, Eure Anrufe gehen bei mir ein, und ich werde dann gemeinsam mit Sascha die schnellste und beste Lösung für Euch finden und die Termine koordinieren.

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Es sind seltsame Zeiten. Viel Schlimmes passiert auf der Welt. Auch schon vor Corona. Aber das hätte natürlich trotzdem keiner gebraucht. Dazu eine ungewisse politische Zukunft, viel Verdrossenheit, viel Angst bei Autofans vor dem allzu grünen Verbots-Gedankengut. Da kauft man sich doch keinen Oldtimer. Oder?

Der beobachtete Markt der letzten 1,5 Jahre Corona-Zeit sagt etwas anderes. Die guten Autos werden nach wie vor gekauft. Und da auf Grund von Homeoffice und Videocalls weniger Kilometer gefahren werden müssen, kann man die paar Besorgungsfahrten doch erst Recht mit einem Auto unternehmen, welches Spaß macht. Ein Funcar eben. Die Preise haben sich nach einem kurzen Schock stabilisiert, viele Autos haben auch weiterhin ihre Marktsprünge gemacht.

Außerdem, was hatte man denn sonst so in letzter Zeit, um sich selbst eine Freude zu machen? Im ersten Pandemiesommer wurden sämtliche Keller dieser Republik aufgeräumt, Garagen entrümpelt (und damit wieder Platz für Spaßautos geschaffen) und vollgewucherte hässliche Hinterhöfe in Garten der Sinne mit Poolanlagen und Hastenichtgesehen verwandelt. Keine großen Urlaube gleich mehr Restkohle auf dem Konto. Also her mit dem lange ersehnten Spaßauto, jetzt erst Recht.

Stichwort Konto. Was bekommt ihr so für Zinsen? Schallendes Gelächter. Eben. Auf der Bank liegend und auf die neue Inflation wartend bringt euch das Geld aktuell herzlich wenig. Wer sich mit Aktien auskennt hat derzeit gute Karten. Doch gleiches gilt für fahrbare Aktien. Na klar, den todsicheren Kauf gibt es nicht. Auch nicht bei uns. Aber die Preisentwicklung bei guten Oldtimern war in den letzten Jahren sensationell. Und auch für den kleinen Geldbeutel machbar, denn jetzige Youngtimer kommen erst noch in den Genuss von Steuerermäßigungen und “freie Fahrt in Umweltzonen Plaketten”.

Ein paar Beispiele? Bitte: 
Ein BMW E30 als 320 2-Türer im super Zustand kostete vor etwa 5 Jahren noch keine 7.000 Euro. Heute meistens das Doppelte, locker. 7.000 Euro Rendite für 5 Jahre Spaß, klingt für mich nach einem guten Deal. Auf der Bank in der Zeit hätte es kein Essen beim Italiener für die Familie gebracht. 

Ein VW Scirocco GT2 im wirklich guten Zustand. Bis vor 3 Jahren ein verkanntes Gebrauchtmobil. Ab und an noch für 3.000 Euro zu bekommen. Heute sucht man oft vergeblich im 4stelligen Bereich. 

Toyota Corolla AE 86. Ich habe noch vor fünf Jahren einen guten für 5.000 nicht gekauft. Heute gibts unter 15.000 nur noch Schrott. Verdreifachen des Preises für ein Auto, was in den späten 90er Jahren im Findling für 100 Mark mit Resttüv verkauft wurde. 

Ihr seht, ich rede nicht von den großen Nummern. Da ist es natürlich noch viel krasser. Nehmen wir Lamborghini. Ein Diablo, ein Countach, oder mein Traumauto ein Miura. Diese Ikonen haben ihre ohnehin schon hohen Marktwerte locker verdrei- bis fünffacht. Und das auf einem Niveau (beim Miura) von mittlerweile 1,5 Mio. Euro. 

Ihr habt Angst dass das viel zu früh und übermütig angekündigte Ende der Produktion von Verbrennern eurem Fahrspaß mit dem Altmobil den Garaus macht? Da, und ausnahmsweise sind sich hier mal alle Experten einig, würde ich mir nicht zu viele Gedanken machen. Selbst wenn ab 2030 keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden sollten, fahren immer noch alleine in Deutschland 45 Millionen davon herum. Eine zeitnahe Zwangsverschrottung oder ein Fahrverbot würde einer Entmündigung und Enteignung gleich kommen, etwas dass sich vermutlich kaum ein Bürger bieten lassen wird, und die Politik tunlichst so lange vermeiden wird wie irgendwie möglich.

Und selbst wenn es dann langsam, nach und nach im Laufe der Jahre an den Bestand geht, sind die Oldtimer, geschütztes und rechtlich einwandfrei als automobiles Kulturgut betiteltes Randprodukt, die letzten an die man geht. Denn nicht nur ist die Anzahl der Oldtimer in Deutschland mit derzeit noch gut unter 1 Mio Fahrzeugen – also weniger als 2% der Gesamt-Flotte – überschaubar, sondern auch die gefahrenen Kilometer mit im Schnitt deutlich unter 5.000 pro Jahr keinesfalls relevant für die Milchmädchenrechnungen der Politik. Will sagen: 1 Million Wählerstimmen definitiv verlieren steht in keinem Verhältnis zu dem Zugewinn für die Umwelt.

Für mich wäre selbst im unrealistischsten “Worst Case Szenario” – sagen wir mal in 10 Jahren gäbe es ein Stopp für Oldtimer, klar, dass ich bis zum letzten Tag meine Ausfahrten und Treffen genieße. Ob ich meine(n) automobilen Schatz/Schätze dann nur noch zum anschauen in die Halle stelle, ihn schweren Herzens ins tolerantere Ausland verkaufe, oder ihn auf modernere Antriebsarten umrüste bleibt dann immernoch mir überlassen, aber bis dahin habe ich jedenfalls Spaß mit meinem Funcar.

August 23, 2021
Gehe zu

Bei aller Liebe zu schönen, gut erhaltenen und tollen Autos gibt es auch eine Seite an mir, die es mit morbidem Charme hat. Diese Seite liebte schon immer Schrottplätze, Wracktauchen, verlassene Ruinen, lost oder abandoned places….
Da es sich hier aber um eine Autoseite handelt, behandeln wir auch nur diese Seite der Macke. Schon als kleiner Bub musste mein Papa mit mir ab und an auf die Schrottplätze unserer Region, wo ich, bewaffnet mit Fotoapparat und großer Begeisterung, die damals noch reichlich vorhandenen alten aufgestapelten Autowracks bewunderte. Verstanden hat das so Recht niemand. Aber, je verrosteter, älter und rottener je besser. Dabei bin ich stets einen Umweg um schwer verunfallte Autos gegangen, mit dieser Seite des Autofahrens wollte ich möglichst wenig zu tun haben.
Auf der ganzen Welt habe ich immer wieder abgestellte, verlassene alte Autos gefunden und begutachtet. In manchen Ländern ist dies eher Normalität als bei uns. Vor allem in den USA konnte ich bei einer Durchfahrt zahllose vor sich hin rottende Klassiker aufstöbern. Am Liebsten hätte ich einen 60 Tonner im Schlepptau gehabt, und die Hälfte mit nach Hause genommen.
Dank des Internets konnte man diese Leidenschaft natürlich in den letzten Jahren deutlich einfacher ausleben als zuvor. Geschichten von den uralten Überresten der Natur-Schrottplätze in Schweden, der berühmte, geräumte Kaufdorfer Schrottplatz in der Schweiz mit seinen zahllosen schönen Zeitzeugen (damals war ich leider noch zu jung und hatte zu wenig Geld um bei der Versteigerung mitzumachen), oder die regelmäßig in TV Sendungen und Büchern beschriebenen gigantischen Plätze in den Süd und Weststaaten der USA. Herrlich, ich würde überall gerne stundenlang stöbern, und am liebsten auch immer was Kaufen.
Kein Wunder also, dass ich mittlerweile auch schon das ein oder andere Rost-Opfer zu mir geholt habe, nicht ganz ohne Plan. Der Bau einer neuen, großen Petrolheads Halle ist für Mitte 2021 in Planung, und dort soll es um das Gebäude herum eine Art Walk of Fame geben. Alte, seltene, nicht mehr rettbare Autos sollen hier, schön eingebettet in eine Außenanlage, ihre letzte offizielle Ruhestätte bekommen. Ein bisschen so wie in Tirol an der Oilers Bar Nahe der Area 47. Natürlich alles offiziell, ohne jegliche Restflüssigkeiten in irgendwelchen Tanks oder Leitungen, und mit speziell vorbereitetem Boden.
Für diesen Zweck habe ich unlängst einen wunderschön patinierten W108 Mercedes erworben, der in den letzten Jahren ein Dasein Draußen unter einigen Bäumen fristete, und dementsprechend bemoost ist, und bleiben wird. Bei einer Versteigerung in Frankreich ergatterte ich vor 2 Jahren einen uralten Opel Kapitän, und einen Daimler V12, beide komplett verrottet nach 25 Jahren auf einem Wiesengrundstück. Der Preis war günstig, meine Französischkenntnisse reichten allerdings nicht aus, um frühzeitig zu erkennen wo die Autos abgeholt werden mussten: Nahe der Grenze zu Andorra, hinter den Pyrenäen, etwa 1700km ein Weg. Gott sei Dank hab ich ein paar coole Jungs, die auch vor einer solchen Tour keine Angst haben, und die beiden Schrotthaufen nach Hause brachten.
So werden in den nächsten Jahren sicherlich auch zusätzlich zu meiner Sammlung wirklich schöner Autos noch ein paar Rostlauben dazu kommen. Hauptsache es sieht schön aus, und es sind keine jungen 0-8-15 Alltagsautos. Ihr habt ein Wrack hinter dem Haus, in der Scheune oder auf dem Feld, und wart euch nie sicher was damit passieren soll? Meldet euch bei uns! Wir kümmern uns um alles, nehmen ihn rückstandslos mit und zahlen einen angemessenen Preis.

December 29, 2020
Gehe zu

Gesammelt habe ich schon immer. Mit 5 Jahren hatte ich mehr Matchbox und Hot Wheels Spielzeugautos als alle meine Freunde. Nicht etwa weil wir reicher waren. Im Gegenteil. Meine Familie hatte damals noch überhaupt kein Geld. Aber mir waren die Autos eben wichtiger als andere Dinge. Also habe ich sie gesammelt, getauscht, gefunden, geschenkt bekommen…. Später wurden die Modelle größer. 1:43er Maßstäbe waren meine Favoriten. Aber gerne auch 1:25 und 1:18. Die holten aber soviel Platz weg. Platz, Haha, wenn ich damals geahnt hätte. Nun gut, ich habe fast alle meine Modelle behalten, in einem eigenen kleinen Zimmer steht alles voll Vitrinen, und manchmal beißt es mich heute noch und ich kaufe auf Ebay das ein oder andere Modell.

Doch längst hat sich der Lieblings-Maßstab erneut verändert. Seit ich das erste eigene Auto von meinem lange ersparten Geld gekauft hatte, und endlich Autofahren durfte, wollte ich immer gerne noch ein paar mehr Autos haben. In 1:1 natürlich. Die ersten Käufe waren häufig Schrott. Im Findling gekauft, mit einem Freund und einem Kasten Bier am Wochenende mit Werkzeug von der Kirmes notdürftig geschlachtet, und die Teile nach und nach verkauft. Davon den nächsten Freitagabend und – möglichst – das nächste Schlachter Auto finanziert. Das hatte zwar mit Sammeln noch nicht viel zu tun, aber das Jagen machte mir damals schon Spaß. Suchen und Finden. Das interessanteste, günstigste, beste Preis-Leistungs Verhältnis finden.

Mit den Jahren stieg die Lust an der Jagd, sowie erstmal geringfügig das Einkommen. Auch eine kleine Blechhalle war vorhanden, und so kamen in den frühen 20ern ein paar – meist günstig erworbene – Autos hinzu. Ein alter Dodge Ram, ein Strich Achter, 1er Golf, Scirocco, immer wieder BMW E30 und jeden Winter ein günstiges, oft japanisches „Winda-Auto“, alleine schon wegen dem Wortspiel ein Brüller. Bis heute hält sich der Name für meine Sammlung.

Die meisten Erwerbungen aus dieser Zeit sind längst wieder gegangen, verkauft, gerne mit minimalem Gewinn, oft aber auch mit genug Verlust, weil etwas neues interessanter war und der Geldbeutel zuviel Platz bot. Irgendwann wurden die Unterstellmöglichkeiten größer. Mit steigendem verfügbaren Einkommen stellte sich immer mehr primär die Frage nach dem Platz. Wirtschaftlich habe ich nie über meine Verhältnisse gelebt, nur Geld ausgegeben was ich auch hatte, oder vorher ein Auto verkauft, wenn auch meistens ungern.

Klar ärgert man sich heute über die viel zu günstig abgegebenen Klassiker von damals. Mein erster E30 M3, ein Umbau auf 3,5l und leider eine Monster Bastelbude, fraß mir fast die Haare vom Kopf, bis ich ihn entnervt für einen Spottpreis verkaufte. Ein E21 mit 2,7l und 200 PS in Topzustand – damals kaum was wert. Ein Schwalbenschwanz 1er Golf mit 40tkm, für 900 Euro vom Erstbesitzer gekauft und nach 3 Jahren für 3.500 Euro weiterverkauft, erschien 2007 oder 2008 als guter Deal. Heute lacht man sich über diese Summen kaputt.

Und irgendwann nahm es dann etwas – sagen wir mal – Überhand. Viele fragen mich: Wieso soviele Autos? Wieso nicht 20, aber dafür nur perfekte, teurere Oldtimer? Spart Platz, und man hat wenigstens im Ansatz eine Chance, alle ab und an mal zu fahren. Finde ich auch vernünftiger. Aber hat nicht geklappt, und wird auch vermutlich nicht klappen. Dafür ist meine Sammlung zu bunt, zu schön quer durch die Bank, zu unkonkret, zu variabel. Und dafür ist meine Sammelleidenschaft einfach zu stark. Wenn ich was sehe was mir gefällt, und ich das Budget verfügbar habe, überlege ich kurz ob das sein muss, ich den Platz habe, und ob der Preis im Rahmen ist. Und dann passiert es. Ganz oft jedenfalls. Ich kann garnix dagegen tun. Therapie wäre sicher gut. Ja, ich bin Autokauf süchtig. Aber will ich kuriert werden? Eher nein.

Die einzige Chance auf Heilung: Petrolheads. Denn hier kann ich das Jagen auch für andere ausleben, ohne dass es meine eigene Sammlung zwingend immer erweitert. Na klar, ich werde immer wieder auch nochmal was für mich abstauben. Und ja, irgendwann wird auch mein Platz wieder endlich sein. Bei jetzt über 100 Autos sind wir vermutlich nicht ganz so weit davon weg. Also, helft mir mich zu kurieren, und lasst mich Autos für euch suchen. Ich freu mich drauf, ganz ehrlich.

December 29, 2020
Gehe zu

Was ein in den 80ern Jahren von Paul Bracq gezeichnetes Auto heute für einen Stellenwert in der Youngtimer / Oldtimerszene sowie im historischen Rennsport haben wird, hätte sich vermutlich weder sein Chef, noch der kürzlich verstorbene Designer selbst jemals träumen lassen. Die zweite Baureihe des erfolgreichen 3er BMWs sollte einfach nur moderner, sicherer und vor allem facettenreicher werden als der Vorgänger, den es nur als 2türige, Coupé artige Version gab.

Der E30 wartete ebenso als 2 Türer, heute von vielen fälschlicherweise als Coupé bezeichnet, aber auch als Cabrio, Kombi (Touring) und als 4türige Limousine auf, was ihn zum begehrten Automobil für fast alle Bedürfnisse werden ließ. Egal ob als brave 316i Limousine mit Automatik in lachssilber, als sportlich frech roter 318is 2 Türer mit dem rotzigen 16V, oder als edles 325i Cabrio in tiefschwarz, alle Versionen fanden zahlreiche Käufer.

Natürlich bedingt durch die großen Erfolge im Motorsport erreichte der 4 Zylinder S14 Motor im Spitzenmodell „M3“ Kult- und Legendenstatus. Heute sind die verschiedenen Evolutionsstufen und Sondermodelle des breitbackigen M3 E30 nicht nur sehr gesucht, sondern auch hoch gehandelt. Spitzenmodelle haben längst die 100.000 Euro Hürde locker gerissen, und werden häufig nicht mehr auf den gängigen Portalen angeboten, sondern gewinnbringend versteigert.

Auch mich hat die Faszination E30 schon früh erwischt. Mein erstes Auto, ein delfingrauer 316i Schalter, begleitete mich durch meine ersten legalen 45.000km Straße, und die Zuneigung, ja fast Liebe die ich für dieses Auto und das Gefühl von Freiheit welches es mir schenkte empfand, ließ mich nie los. Mein ganzes Leben habe ich auf den Tag gewartet, als ich endlich mit Führerschein und Autoschlüssel in der Hand einsteigen durfte, um in mein neues Leben als Autofahrer zu starten. Unvergesslich. Denkt mal an Eure ersten Autos zurück. Der erste eigene Urlaub, das erste Mal auf den Liegesitzen gepennt, wieviele erste Küsse von vermeintlich gut gelaufenen ersten Dates….. All das kann einem so richtig nur das erste Auto bescheren.

So ist es kein Wunder, dass zwei Dinge passierten.
1.) Ich konnte meinen treuen Gefährten, damals liebevoll mit wenig Geld und großem Einsatz mittelmäßig hübsch aber zeitgemäß getuned, nie abgeben. Ich habe ihn durch gefühlte 15 Miethallen geschoben, immer wieder auf- und abgeladen, und in sämtliche Ecken geparkt, in dem Wissen: Eines Tages mach ich dich wieder schön. Jetzt, zu seinem 30. Geburtstag, ist er fast fertig. Komplett neu aufgebaut, lackiert, zahllose Neuteile, Innenausstattung vom Sattler individualisiert, und ein komplizierter Motorumbau auf das „Original“ Herz mit einem 16V Kopf, damit mehr Fahrspaß entsteht, aber dennoch „meine“ Basis erhalten bleibt. Ein finanziell total unvernünftiges, aber dennoch geiles Herzensprojekt.

2.) Ich kaufte seit meinem ersten E30 in den letzten 20 Jahren vermutlich insgesamt weit über 25 verschiedene E30. Manche fuhr ich einen Winter (325ix), manche einen Sommer (318is), andere wurden geschlachtet, und ein paar durften bleiben. Aktuell finden sich in meiner Privatsammlung neben meinem „Erstauto“ einige E30: Ein M3 Evo 2, Nr. 180 von 500 gebauten, in Top Zustand mit Johnny Cecotto DTM Optik, sowie einer von 786 gebauten M3 E30 Cabrios. Dazu ein 318is, eine 4türige Vorfacelift Version mit einem 2,7l eta Umbau, ein Vorserien 323 von 1982 mit Karl-Heinz Langenberg Breitbau und gerade mal 7.600km, ein bordeauxroter 2 Türer mit einem E28 M5 Motor, sowie ein knallgelber 2Türer mit komplettem E36 S50 3,2l Triebwerk, und ein komplett neu aufgebauter Gruppe A Rallye M3 (Mats).

Auf der Einkaufsliste stehen noch ein guter 325ix Touring und ein nicht verbasteltes 325i Cabrio. Aber alles zu seiner Zeit.

Die E30 sind faire, gute und dankbare Autos. Ihr Schwachstellen zeigen sie meistens ganz ungeniert, und man findet recht schnell raus wenn ihnen etwas fehlt. Ersatzteile gab es sehr lange sehr viel und sehr günstig. Heute muss man tiefer in die Tasche und Trickkiste greifen. Ich darf heute nicht mal mehr daran denken, was ich alles aus Platzgründen weggeworfen habe, und was es heute kosten würde. Aber so ist das nunmal mit den alten Autos. Wenn jeder alles behalten hätte, wären sie ja nicht mehr selten J

Ich für meinen Teil bin mir sehr sicher: Ein BMW E30, völlig egal welche Karosserieform, Ausstattung, Farbe oder Motor, ist ein super Wegbegleiter für jeden, der nicht zwingend ein neues Auto fahren möchte. Sie sind prima alltagstauglich, schwimmen top im Verkehr, und sind in der Regel extrem zuverlässig. Dazu gibt der Markt noch viele gute Modelle her. Wenn Ihr jetzt auch Lust auf einen BMW E30 habt, kontaktiert uns doch gerne. Wir finden für Euch genau das Richtige Auto!

December 28, 2020
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proWIN Fleet & Facility GmbH Auf Maien 5 D-66557 Illingen


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